Besuch der Passionsspiele in St. Margarethen

50 Personen unterwegs im Burgenland

. Die Neumarkter Passionsspielfamilie unternahm unter der Leitung von Stephan Spies eine eindrucksvolle Reise nach Wien, ins Burgenland und rund um den Neusiedler See. Mit abwechslungsreichen Stationen, exzellenter Verköstigung und einer spürbar mitreißenden Stimmung begeisterte die Fahrt alle Beteiligten.
Die knapp 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachen an Fronleichnam frühmorgens auf und nahmen Kurs auf die österreichische Bundeshauptstadt. Den Auftakt bildete ein Stadtrundgang durch die historische Wiener Innenstadt, der eindrucksvolle Einblicke in bedeutende Sehenswürdigkeiten und das lebendige Stadtbild bot. Selbstverständlich durfte dabei auch ein Besuch des Stephansdoms nicht fehlen. Am folgenden Tag tauchten die Reisenden in Eisenstadt in die Kaisergeschichte und das kulturelle Erbe der Fürstenfamilie Esterházy ein und gewannen lebendige Eindrücke von Architektur, Musik und regionalen Traditionen. Anschließend ging es weiter an den Neusiedler See, wo die malerische Landschaft, die weite pannonische Tiefebene und urige Winzerorte zu Erholung und Naturgenuss einluden. Rust und Mörbisch präsentierten sich als charmante Zwischenstationen mit burgenländischem Flair, in denen regionale Gastlichkeit und kulinarische Genüsse die Reise zusätzlich bereicherten.
Am Samstagvormittag folgten die Reisenden im Schloss Esterházy in Eisenstadt den Spuren Joseph Haydns. Den Höhepunkt der Tour bildete schließlich der Besuch der Passionsspiele in St. Margarethen im Römersteinbruch. Die Freilichtbühne bot mit ihrer spektakulären Kulisse und der intensiven Inszenierung ein außergewöhnliches Theatererlebnis. Die Beteiligten berichteten besonders von der beeindruckenden Dynamik der Großszenen, in denen rund 350 Schauspielerinnen und Schauspieler die Naturbühne bevölkerten und die Passion zu einem historischen Spiel wie auch zu einem lebendigen Glaubenszeugnis werden ließen. Großen Eindruck hinterließ auch die Führung durch den Backstagebereich, bei der die Neumarkter Passionsspielerinnen und -spieler auf großes Interesse stießen und auch nach der Aufführung noch zahlreiche Fragen an ihre Passionsspielfreunde aus St. Margarethen richteten.
Die Reise machte erneut den starken Zusammenhalt, den Enthusiasmus und die Freude am gemeinsamen Tun deutlich. Besonders eindrucksvoll waren zudem die hervorragende burgenländische Küche, die geselligen Abende beim Heurigen sowie eine Weinprobe, bei der regionale Rebsorten und charakteristische Weine des Burgenlands entdeckt wurden. Am Ende kehrte die Passionsspielfamilie erfüllt und inspiriert zurück – mit vielen neuen Eindrücken, einem gestärkten Gemeinschaftsgefühl und großer Vorfreude auf die kommenden Spiele im Jahr 2029.

Gruppenbild im Steinbruch

 Bild und Text: Wolfgang Wittmann

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