Ruanda als Tourist

Nach der Arbeit das Vergnügen

Auch für den touristischen Teil unserer Reise plante Dancille. So waren wir am Kivu See und auch im Nationalpark Akagera.

Kivu See
Der Kiwusee oder Kivusee ist ein See in Zentralafrika. Durch ihn verläuft die Grenze zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo.
Maximale Tiefe: 480 m
Höhe über Meeresspiegel: 1461 m
Mittlere Tiefe: 237 m
Zuflüsse: Kalundura
Fischkutter

Fischerboote am Kivusee.

Fischkühler

Der fangfrische Fisch muss auch gekühlt werden, was eignet sich besser als ein Kühler?

Trasport

Auf dem Weg zum See. Transporte auf dem Fahrrad sind immer noch leichter als alles tragen zu müssen.

Fischfang

Fischfang ist Familiensache. Jeder hilft mit und darf sich dann auch einen Fisch mit nachhause nehmen.

 

Der Akagera-Nationalpark (auch Kagera-Nationalpark) befindet sich im Osten des zentralafrikanischen Staates Ruanda an der Grenze zu Tansania, südlich des sogenannten „Nordknies“ des Akagera, auch Kagera-Nil als Hinweis auf seine Quellflussfunktion für den Nil genannt, in einem bis zu 15 km breiten und 150 bis 200 km langen sumpfigen und seenreichen Graben, durch den der Fluss fließt.

Nilpferde im Akagera Nationalpark
Bis in die frühen 1990er Jahre war der Park sehr wildreich und beheimatete insbesondere Büffelherden, bedeutende Bestände an Impalas, Topis, Zebras, Wasserböcken, Elenantilopen und anderem Großwild. Löwen konnten häufig beobachtet werden, seltener Leoparden. Entlang der Seen und Flüsse leben zahlreiche Flusspferde und Nilkrokodile. Beeindruckend ist auch die Zahl von ca. 500 Vogelarten, darunter der Schuhschnabel und der Rotgesicht-Bartvogel. Der Park war über zwei Hotels touristisch erschlossen, von denen heute das im Süden des Nationalparks nahe dem Ihema-See gelegene Akagera-Hotel erhalten ist.
Zebra

Bis in die frühen 1990er Jahre war der Park sehr wildreich und beheimatete insbesondere Büffelherden, bedeutende Bestände an Impalas, Topis, Zebras, Wasserböcken, Elenantilopen und anderem Großwild.

Elefant

Die Tiere ware nicht immer gut zu sehen. Einen Elefanten im Kirschbaum erkennt man auch kaum, da er sich mit seinen roten Augen sehr gut darin verstecken kann.

Nationalpark

Grasland im Akagera-Nationalpark. Wer hätte gedacht, dass der Handyempfang in Ruanda besser ist als in Neumarkt vor dem Rathaus?

Reifenpanne

Während unsere Begleiter den Reifen wechselten konnten wir uns die Tiere aus der Nähe anschauen.

 

Mit einer Besichtigung von Kigali ging unser Besuch in Ruanda zu Ende. Diese Reise war für uns ein überwältigendes und unvergessliches Erlebnis. Die Herzlichkeit, der Fleiß und die christliche, von Kolping geprägte Einstellung und Art der Menschen ist für uns Europäer kaum vorstellbar.
Wir können Dancille nur beglückwünschen und von Herzen danken für die Arbeit die Sie für Ruanda und ganz Afrika erbringt.

Sonnenuntergang
Nach einem ereignisreichen Tag kann man sich auch mal ein wenig Ruhe gönnen. Sonnenuntergang mit Blick auf Kigali.
Abwassersystem

Kigali ist die Hauptstadt und größte Stadt Ruandas. Sie liegt im Zentrum des Landes am Kagera in einer Höhe zwischen 1433 und 1645m. Kigali liegt knapp südlich des Äquators, bedingt durch diese Lage ist das Klima ganzjährig sehr mild. Die Provinz Kigali besteht aus den drei Distrikten Gasabo, Kicukiro und Nyarugenge. Seit 2015 gilt Kigali als sauberste Hauptstadt Afrikas.

Arena in Kigali

Die Kagali Arena, gebaut und fertiggestellt 2019, ist ein Bau der versucht Moderne und traditionelles Afrika zu vereinen. In ihr wird hauptsächlich Basketball gespielt. Die Arena ist die größte Sporthalle in Ostafrika.

Springbrunnen

Impressionen aus der Hauptstadt, durch viel Grün wird die Naherholung gefördert.

Villa in Kigali

Kigali wurde im Jahre 1907 vom damaligen deutschen Residenten Richard Kandt als Sitz der Residentur Ruanda von Deutsch-Ostafrika auf einem Hügel zwischen dem Flusstal des Nyabarongo und den Bergen Jali und Kigali gegründet. Im April 1908 wurden die aus Ziegeln erbauten Gebäude der Residentur eingeweiht. Schnell siedelten sich indische und arabische Kaufleute in Kigali an. Sie bauten ihre Geschäfte nördlich der deutschen Residenz nahe dem heutigen Hauptmarkt von Nyarugenge.

Vor Ort in Muramba

Spendengelder von Kolping optimal genutzt

Bei einem Fest der größten Kolpingfamilie in Muramba, (diese hatten in 2018 über 150 Neuaufnahmen) konnten wir teilnehmen und durften die Freude und den Zusammenhalt miterleben. Gemeinsames Essen, Tanz und Gesang begleiteten diesen unvergesslichen Tag. In den nächsten Tagen besichtigten wir Betriebe, Werkstätten und Verkaufsläden der Kolpingschwestern und Brüder die sich bereits selbstständig gemacht haben. Kindergärten und Schulen standen auf unserem Programm. Ebenso weitere Treffen mit Kolpingfamilien und Priestern.

Zur Erinnerung: Ruanda hat fast so viele Einwohner wie Bayern, hab aber nur etwas mehr als ein Drittel der Fläche von Bayern. Ruanda wird auch oft als Land der 1000 Berge bezeichnet. Die durchschnittliche Wohnhöhe liegt zwischen 1300 und 1800 Metern. Außerdem gibt es dort seit 5 Jahren keine Plastiktüten mehr und sie haben die höchste Frauenquote der Welt im Parlament!

Schule und Pfarrei in Kabaya
Gemischtwarenladen

Gemischtwarenladen - die Händlerin hatte als Startkapital einen Kleinkredit von Kolping/Ruanda

Ladengeschäft für Bohnen

Auch der Verkauf von Bohnen wird durch einen Kleinkredit unterstützt. Miete für Laden und Einkauf.

Schneider

Schneider in Muramba. Ausbildung in der Kolpingschule, Aufbau eines Gewerbes durch Kleinkredit.

Schreinerei

Nach der Ausbildung zum Schreiner kann man über mangelnde Arbeit nicht klagen.

Schuhe

Ob diese schicken Schuhe von einem Kolpingsmitglied gefertigt wurden ist mir nicht bekannt.

Kindergarten

Kindergärten werden durch Kolping unterstützt. Kindergarten mit 3 Altersgruppen.

Kuh im Stall

Durch Spendengelder finanzierte Kuh. Am Stall könnten die Schreiner noch einige Verbesserungen anbringen.

Zisterne

Wassr ist Leben. Durch Spendengelder finanzierte Zisterne.

Kolpingsbüro in Kigali

Kolpingsberufsaubildungsschule in Muramba

Der 06.08.2019 begann mit der Fahrt zum Büro der Kolpingfamilien in Ruanda, wo wir über die Arbeit mit den tollen Erfolgen bestens informiert wurden. Bei einem Rundgang durch den Ort wurden weitere Infos ausgetauscht.

Kolpingsbüro in Muramba
Der Empfang im Klopingsbüro in Muramba war durchaus herzlich.
Bildungszentrum Muramba
Schule in Muramba
Bildungszentrum Muramba Forntalansicht
Schule in Muramba von einer anderen Seite
Kirchgang Muramba
Kirchgang in Muramba -  Platz für über 2000 Gläubige. Am Sonntag war die Kirche voll und nach 2 1/2 Stunden waren wir auch schon fertig.
Lehrkräfte
Gruppenbild mit Lehrkräften. Der Mann mit dem grauen Haupthaar ist fürs Backen zuständig.
Kindergarten in Ruanda
Auch die Kleinsten werden nicht vernachlässigt. Kinderbetreuung in Muramba.
Sanitäre Einrichtungen
Sanitäre Einrichung, aus Fliesen an der Wand ist alles da!
KiGa Muramba
Durch Tanz und Spiel wird Bewegung und Gefühl vermittelt.
Gastgeschenk
Überreichung eines Gastgeschenks. In den Behältern werden Hühnereier aufbewahrt. Die Überreichung gilt als höchste Anerkennung.

Starthilfe durch Spendengelder von Kolping

In den nächsten Tagen konnten wir sehen wie gut unsere Spendengelder verwendet werden. In Muramba untergebracht bei den Priestern, konnten wir dort die Kolping-Schule und Lehrwerkstätten besuchen. Wir durften die Übergabe der Zertifikate an die Studenten miterleben. Die Lehrwerkstätten für Schreiner, Kfz, Kochen usw. wurden besichtigt. Ein paar Stunden durften wir auch mit den Schülern deutsche Gebäcke wie Brötchen Brezen usw. backen.

Kopfsache
Kopfsache
Unterrichtsraum
Die Unterrichtsräume müssten noch etwas freundlicher werden. Aber ohne Schulbildung würde gar nichts gehen!
Schneiderei
Hier wird Nähen gelehrt! Für den Modeladen fehlt den meisten das Geld und so ist dieses Handwerk sehr begehrt.
Autowerkstatt
Hier werden die Kfz-Mechaniker ausgebildet. Mobilität ist Lebensqualität.
Abschlussparty
Jeder erfolgreiche Ausbildung muss gefeiert werden. Die Absolventen erhalten ihre "Doktorhüte" und bei Bananenwein geht die Post ab.

Startkapital Ziege

Mit Tierhaltung die Ernährung der Menschen
sichern und Einkommen schaffen

 

Projekt Mist

Ziegen bringen Fortschritt

Deshalb unterstützt KOLPING die Bauern mit Ziegen, Hühnern, Schweinen oder Milchkühen. Ziegenhaltung eignet sich besonders gut, denn die Tiere sind anspruchslos und einfach in der Haltung. Tierhaltung öffnet viele positive Entwicklungen:

Was eine Ziege bewirken kann

Auch mit dem Verkauf von Milch, Eiern oder Schweinen können die Bauern Geld verdienen. Schulungen vermitteln ihnen wertvolles Wissen zu neuen Anbaumethoden. Und in der Kolpinggemeinschaft spüren sie: Gemeinsam sind wir stark.

Klimawandel bedroht die Ernährung

Immer mehr Kleinbauern in Afrika leiden unter den Folgen des Klimawandels. Extreme Dürren, Ernteausfälle, dann wieder Starkregen mit Überschwemmungen. Hinzu kommt, dass die Anbauflächen meist sehr klein und die Böden ausgelaugt sind. Die Bauern brauchen dringend Unterstützung und innovative Ideen, damit sie trotz Klimawandel künftig genug ernten können. Tierhaltung - Hühner, Schweine, Ziegen oder Milch­kühe - kann den Bauern helfen. Denn Tierdung sorgt als wertvoller Biodünger für doppelte Ernten. Ernteüberschüsse können verkauft oder weiterverarbeitet werden und bringen den Bauern regelmäßige Einnahmen. Auch dürreresistentes Saatgut hilft ihnen. In Sc􀀍ulungen lernen sie, die Böden vor Austrocknung zu schützen und weitere Produkte anzubauen.

Das bewirkt Ihre Hilfe!


■ Dank Tierhaltung können die Bauern einen hochwertigen Biodünger produzieren und ihre Ernten verdoppeln
■ Die Böden bleiben drei Jahre lang fruchtbar und halten die Feuchtigkeit länger im Boden
■ Die Ernte reicht, um einen Teil davon zu verarbeiten und damit Geld zu verdienen
■ Der Verkauf von Tieren ermöglicht größere Investitionen

Hilfe für Ruanda

 

Wenn Sie helfen wollen: Spende für Ruanda

IBAN: DE16 7606 9553 0001 1548 93 - Konto bei der Raiba Neumarkt

Kontoinhaber: Kolping Neumarkt

Verwendungszweck: Hilfe für Ruanda

Betrag nicht vergessen!

Brezelbacken in Ruanda

Ein Bericht von Kolping International

Eine besondere Verbindung pflegen unsere Spender Evi und Franz Düring seit acht Jahren zu ihrem Partnerland Ruanda.

Im vergangenen Jahr erfüllte sich das Bäckerpaar aus der Oberpfalz dann einen Traum: Gemeinsam mit den beiden erwachsenen Töchtern bereisten sie das ostafrikanische Land. Sie wollten die Menschen, denen sie sich so eng verbunden fühlen, persönlich kennenlernen. ,,Wir waren überwältigt von der Herzlichkeit der Menschen und vom großen Zusammenhalt innerhalb der Kolpingsfamilien. Und davon, wie die Menschen für die Gemeinschaft und ihr Land arbeiten", erzählt Evi Düring. Schwerer sei es gewesen, die große Armut dort zu sehen und auszuhalten. ,,Das macht uns demütig und dankbar", so Evi Düring im Rückblick. Beim Besuch des KOLPING-Berufsbildungszentrums in Muramba kam es sogar zu einem besonderen Kulturaustausch: Franz Düring zeigte den Bäcker-Auszubildenden, wie man bayerische „Brezn" backt. Zurück in Deutschland schilderte das Ehepaar den Kolpingsfamilien im Bezirk Neumarkt seine Reiseeindrücke. Ehrensache, dass dabei für die Kolpingprojekte in Ruanda gesammelt wurde. Weitere Besuche in Kolpingsfamilien sind geplant - nach Corona.

Brezelbacken in Ruanda Brezel2kBrezeleidechse

   

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